KitchenAid Artisan Entsafter im Test


Im Rahmen unseres großen Entsafter Testes
prüfen wir heute den KitchenAid 5KVJ0333ECA Entsafter. Mit einem Preis von rund 350 Euro gehört
die KitchenAid zu den hochpreisigen Maschinen in unserem Testumfeld. Entsprechend hoch sind natürlich auch unsere
Erwartungen an diesen Entsafter. Schauen wir uns zunächst den KitchenAid Entsafter
einmal genauer an. Der KitchenAid 5KVJ0333ECA Entsafter im Entsafter
Test Saftpresse-test.org – wir testen Entsafter Outboxing
KitchenAid-typisch erreicht uns der Artisan-Entsafter in einem großen Karton in klarem Design. Wenn wir den oberen Deckel des Inhaltschutzes
abnehmen, liegt der Entsafter, bereits zusammengebaut, vor uns. Lediglich der Saftkrug, eine Reinigungsbürste
und die Handbücher sind noch zusätzlich in der Verpackung enthalten. Hier sehen wir alle Teile des Entsafters. Zuerst setzen wir den Saftring mit verstellbarem
Saftauslass auf. Das Entsaftersieb wird aufgesetzt. Es rastet schnell auf dem Motor ein. Dann setzen wir den großen Tresterbehälter
ein. Der Einfüllstutzen – wir messen nach
Für viele Käufer eines Entsafters ist der Durchmesser des Einfüllstutzens ein Kaufkriterium. Dieser entscheidet, wie klein das Obst oder
Gemüse für den Entsaftungsvorgang geschnitten werden muss. Wir messen bei der KitchenAid einen Innendurchmesser
des Einfüllstutzens von 80mm. Dieser verengt sich wie bei den meisten Maschinen. Die kleinste Breite liegt bei 68mm. Damit liegen diese Maße, wenn auch knapp,
über den Maßen der Philips Entsafter HR1869 und HR1871. Der Einfüllstutzen – Unser Apfeltest
Wir haben zwei Äpfel für unseren Entsaftertest ausgewählt. Einen kleinen und einen großen Apfel. Der kleine Apfel passt problemlos in den Einlass. Der große Apfel müsste vor dem Entsaften
zerkleinert werden. Doch passt der kleine Apfel wirklich problemlos
in den Entsafter? Ja. Wenn wir den Saftdeckel abnehmen, liegt der
kleine Apfel auf dem Entsaftersieb. Der Apfel hat die Verjüngung des Einfüllstutzens
problemlos passiert. Er müsste also nicht vorher zerkleinert werden. Entsaften – unser Test
Im ersten Versuch testen wir alle Entsafter mit roter Bete. Wir schneiden die rote Bete in dicke Scheiben
und führen diese ein. Mit Druck auf den vorderen Einschalter startet
der Entsafter. Der Einschalter ist mittig platziert. Das Ein- und Ausschalten gelingt durch einfachen
Druck. Ein Leuchtring zeigt den Einschaltzustand
an. Im äußeren Ring des Einschalters kann man
zwischen weichem und harten Obst und Gemüse umschalten. Wir drücken den Zutatenstopfer nach unten
und sofort läuft Saft in den Saftbehälter. Der Saftbehälter fasst leider nur 1.000 bzw.
nachgemessen 1.100ml Saft. Die Saftkrüge von Philips oder Bosch fassen
200 bis 300ml mehr Saft. Positiv: Der Saftbehälter ist schwer und
robust. Man hat fast das Gefühl, dass dieser aus
Glas ist. Leider sind die Saftkrüge von allen von uns
getesteten Entsaftern aus Plastik. Dieser Krug vermittelt jedoch die höchste
Wertigkeit aller unserer getesteten Saftkrüge. Im zweiten Versuch testen wir mit 1kg Karotten. Bedingt durch den großen Einlass können
wir mit zwei Karotten beginnen. Wir brechen große Karotten durch und füllen
den Einlassstutzen zu voll. Keine gute Idee, wie wir selbst bemerken,
denn der Zutatenstopfer kann so nicht eingeführt werden. Nach und nach entsaften wir nun das ganze
Kilogramm Karotten. Der Tresterbehälter fängt das ursprüngliche
Kilo Karotten auf. Der gesamte Karottensaft passt problemlos
in den ausreichend großen Saftkrug. Im dritten Test verwenden wir 1kg Äpfel. Wir vierteln die Äpfel, auch wenn dies durch
den großen Einfüllstutzen nicht notwendig wäre. Das Entsaften der Äpfel gelingt schnell und
sauber. Weder der Saftkrug noch der Tresterbehälter
müssen bei diesem Entsaftungsvorgang geleert werden. Beide sind also ausreichend groß dimensioniert. Im letzten Entsaftungsvorgang entsaften wir
sieben Orangen. Diese haben wir bereits geschält. Eine haben wir geviertelt. Doch wir sehen sofort, dass wir die Orangen
als Ganzes einführen können. Dies Entsaften geht rasend schnell. Das Schälen der Orangen benötigt mehr Zeit,
als das Entsaften. Hier sehen wir, dass der Saftauslass hochgeklappt
werden kann. Dies fällt uns sehr positiv auf, da bei den
meisten von uns getesteten Entsaftern nach dem Entfernen des Saftkruges noch weiter Saft
nachtropft. Auch haben uns einige integrierte Saftstopp
im Test nicht wirklich überzeugt. Die KitchenAid-Lösung ist simpel, aber sehr
wirkungsvoll. Die Sicherheit
Hier sehen wir die Artisan mit nicht korrekt eingestecktem Tresterbehälter. Ein Druck auf den Einschalter zeigt, dass
der Entsafter nicht startet. Erst wenn der Tresterbehälter korrekt eingeführt
wurde, startet der Entsafter. Am Tresterbehälter sehen wir unten einen
Zapfen. Dieser betätigt in der KitchenAid einen Schalter. Auch der Saftdeckel ist mit einer ähnlichen
Lösung abgesichert. Nur wenn alle Teile ordnungsgemäß montiert
sind, startet die KitchenAid. Das Entsaftersieb
Hier sehen wir das Entsafersieb der KitchenAid. Wir sehen hier drei ovale Öffnungen im unteren
Rand des Siebes. Durch diese Öffnungen kann Fruchtfleisch
durch das Sieb in den Saft gelangen. Je nach gewünschter Fruchtfleischmenge können
die Öffnungen verschlossen oder halb geöffnet werden. Eine clevere Lösung. So kann individuell auf das Obst oder Gemüse
und den eigenen Geschmack die Fruchtfleischmenge bestimmt werden. Die Reinigung
Nach dem Entsaftungsvorgang nehmen wir den Entsafterdeckel ab. Den Entsafterdeckel spülen wir ab. Hier fällt uns auf, dass der Entsafterdeckel
leider einige Ecken und Kanten hat, die die Reinigung erschweren. KitchenAid geht nicht auf die Reinigung in
der Spülmaschine ein. Allerdings empfehlen wir aus Erfahrungsberichten
bei keinem Entsafter, durchsichtige Plastikteile in der Spülmaschine zu reinigen. Die Reinigung des Tresterbehälters gelingt
trotz zweier Ecken im Tresterbehälter erstaunlich leicht. Das verstellbare Entsaftersieb sollte mit
dem mitgelieferten Reinigungspinsel gesäubert werden. Dieser beugt Verletzungen vor. Zum Schluss reinigen wir den Saftring. Dieser hat leider auch einige Spalten, die
bei der Reinigung extra gesäubert werden müssen und die Reinigung unnötig erschweren. Das Fazit
Überzeugt uns KitchenAid mit seinem Entsafter? Ja. Bei diesem Entsafter handelt es sich nicht
nur um einen optisch sehr guten Entsafter. Er ist auch in der Handhabung überzeugend. Ein verstellbares Entsaftersieb und einen
hochklappbaren Saftauslass suchen wir bei anderen Entsaftern in unserem Test vergeblich. Auch der sehr große Tresterbehälter und
der schwere und stabile Saftkrug mit integriertem Schaumtrenner sind positiv zu erwähnen. Der KitchenAid-Entsafter hat nur 500 bzw. 520 Watt, je nach Modell. Vergleichbare Philips-Entsafter haben 900-1.000
Watt. Beim Entsaftungsvorgang konnten wir keine
Vorteile durch die höhere Wattstärke feststellen. Lediglich bei der Reinigung hat die Philips
mit dem Entsafter HR1869 und HR1871 die Nase vorn. Hier sind der Saftdeckel, Saftring und Tresterbehälter
noch einfacher zu reinigen. Freunde der amerikanischen Küchenmaschine
können ohne zu zögern den amerikanischen Entsafter wählen. Preisbewusste Käufer sollten sich den deutlich
günstigeren Philips HR1869 in unserem Test einmal näher anschauen. Dies und weitere Entsaftertests können Sie
auf unserer Internetseite https://saftpresse-test.org nachlesen. Abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal und sehen Sie, wie sich die anderen Entsafter geschlagen haben. Saftpresse-test.org – wir testen Entsafter

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